INTERAKTIVE ÜBUNGEN ZUR ÜBERPRÜFUNG DEINES WISSENS

 

Warum sollen Schüler interaktive Übungen selber erstellen?

 

Auch in prävirtueller Zeit  war es schon günstig den Stoff nicht nur so zu betrachten, wie er im Buch oder Heft stand, sondern wie er bei der Prüfung begegnete: in Form von Fragen.

Wenn der Stoff in Fragen umformuliert wird, kommt er dem Lernenden nicht mehr so fremd vor. Der Lernende strukturiert den Stoff, er erkennt Lücken oder Zusammenhänge und dringt so durch eigene Erkenntnisarbeit zu einem tieferen Verständnis vor. Bei einer Prüfung wird der Stoff auch nicht immer in einer unsinnigen Reihenfolge abgefragt, sondern der Lehrer erkundet das Erkennen von Zusammenhängen. Schüler, die in eigenständiger Arbeit interaktive Übungen als brauchbare Lerndatei erstellen, setzen sich nicht nur mit einem Bildungsstoff auseinander, sondern nehmen außerdem eine mögliche Prüfungssituation vorweg.

Die Fragenreihe und der Lückentext sollen eine sinnvolle Lerndatei ergeben, mit dem du und andere etwas anfangen können! Stelle daher Fragen in anregender Form (sprachlich und inhaltlich) und im nachvollziehbaren Zusammenhang! Sinnlose Detailabfragen nach unbekannten Namen und unwichtigen Jahreszahlen sind unbrauchbar.

Interaktive Lernprogramme zeichnen sich durch Feedbacks aus, die dem Schüler erklären, warum eine Antwort falsch ist. Die Erklärung des Warum erhöht den Lerneffekt mehr als ein kurzes Ja oder Nein. Achte daher bei der Formulierung  des Feedbacks auf  inhaltliche Information und Erklärung des Sachverhalts!

 

 


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