WAS WIRD BEIM REFERAT VERLANGT?

 

Leitfaden zur Interpretation (Basis für Textdokument)

Referatsliste 6a  2003/04  (Referate über Mittelalter, Renaissance/Humanismus/Reformation, Aufklärung,  neuere Literatur mit  Jugendproblematik)

Muster für Powerpointpräsentation (Basis für mündliche Präsentation; Klassenlektüre der 5. Klasse)

Muster für hot potatoes JBC (Lernkontrolle; Klassenlektüre der 5. Klasse)

Muster für hot potatoes JCloze (Lernkontrolle; Klassenlektüre der 5. Klasse)


Zum Sinn dieser Referatsliste

 

Die  in der Referatsliste verlinkten Referate dienen dazu, sich einen Überblick über die im Unterricht gehaltenen Referate zu verschaffen, eine (erste überblicksmäßige, daher auszubauende) Lerngrundlage für eine Prüfung oder Schularbeit zu haben, aus einem Informationspool die spätere Lektüreliste für die Deutsch-Matura zusammenstellen zu können oder sich einfach nur Lesetipps zu holen.

 

Zum Sinn von PPT-Präsentationen

 

Die Powerpoint-Präsentationen haben ausschließlich den Sinn, das Präsentieren des Inhalts zu unterstützen, diesen in anschaulicher und einprägsamer Form dem Betrachter nahe zu bringen und dem Präsentator als "Stichwortzettel" durch sein Referat zu helfen. Was zählt, ist nicht das Herunterlesen des Stichwortzettels, sondern eine lebendige, klare, nachvollziehbare und informative Rede vor dem "Publikum"!

 

Zum Sinn interaktiver Übungen  

Interaktive Übungen zur Lernkontrolle schließen das Referat ab. Die Schüler können somit überprüfen, was sie sich gemerkt haben, und durch diese Wiederholung den Inhalt besser ins Gedächtnis überführen. Das geschieht am besten, wenn die Fragen in anregender Form und im Zusammenhang gestellt werden. Die Fragenreihe und der Lückentext sollen ein sinnvolles Lernpaket ergeben, mit dem du und andere etwas anfangen können! Sinnlose Detailabfragen nach unbekannten Namen und unwichtigen Jahreszahlen sind unbrauchbar. Ein wirklicher Lernerfolg stellt sich nur dann ein, wenn man Zusammenhänge erkannt hat! Bildung ist mehr als die bloße Aneignung von Wissen.

 

Warum sollen Schüler interaktive Übungen selber erstellen?

 

 

Auch in prävirtueller Zeit  war es schon günstig, den Stoff nicht nur so zu betrachten, wie er im Buch oder Heft stand, sondern wie er bei der Prüfung begegnete: in Form von Fragen. Wenn der Stoff in Fragen umformuliert wird, kommt er dem Lernenden nicht mehr so fremd vor. Der Lernende strukturiert den Stoff, er erkennt Lücken oder Zusammenhänge und dringt so durch eigene Erkenntnisarbeit zu einem tieferen Verständnis vor. Bei einer Prüfung wird der Stoff  auch nicht immer in einer unsinnigen Reihenfolge abgefragt, sondern der Lehrer erkundet das Erkennen von Zusammenhängen. Schüler, die in eigenständiger Arbeit interaktive Übungen als brauchbare Lerndatei erstellen, setzen sich nicht nur mit einem Bildungsstoff auseinander, sondern nehmen außerdem eine mögliche Prüfungssituation vorweg.

 

 

Die hier verlinkten Referate haben unterschiedliche Qualität - wie Schulbücher auch. Sie sind kein Ersatz für wissenschaftliche Lexika und seminaristische Studien, sondern zeugen davon, mit welchem (unterschiedlichen) Niveau Jugendliche literarischen Werken in der Schule begegnen. Für Lehrer, die Literatur vermitteln wollen, kann daraus nur ein pädagogischer Impetus entstehen.

 


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