02.12.2003
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e-learning Clusterschulen in Österreich
Jahrestagung 27. - 29. August 2003 in Rohrbach / OÖ
Wir bieten Ihnen hier einige Impressionen. Die Videos hat uns Hr. Gert Steinthaler (HLW Villach) freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Weitere Videos folgen im Laufe der Woche.
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Sommertagung eLearning-Cluster in Österreich vom 27. 29.8.2003 in Rohrbach / OÖ - ein Bericht:
Mittwoch
Eintreffen im Tagungsbüro: dank perfekter Organisation hatte man bereits hier das Gefühl, wirklich willkommen zu sein. Von bestem Catering bis zur freundlichen Betreuung durch die Tagungsbetreuerinnen hat hier von Anfang an alles auf ein positives Ereignis eingestimmt.
Nach der Eröffnung der Tagung durch Hr. Direktor Dr. Franz Praher (HAK Rohrbach) folgte die Präsentation exemplarischer eLearning Unterrichtssequenzen durch die ClusterleiterInnen:
Cluster Thema (Vortragende/r)
Kärnten - BWL III / Versicherungswirtschaft (Kofler)
Niederösterreich - Biologie / Physik / Chemie (Riegler)
Oberösterreich Römerzeit (Knogler)
Salzburg Python / PHP (Weilharter, Hebenstreit)
Steiermark Trigonometrie (Sackl, Draxler)
Wien Weltmacht USA (Menschik)
Sekundarstufe Blackboard (Kooperation Landeck, Baumgartenberg, Purkersdorf, Wien): Projekte Bildnerische Erziehung, Mathematik, Deutsch
Die anschließende Besprechung der präsentierten Sequenzen in den Clustern und Podiumsdiskussion sowie Vorschlag für das Arbeitsprogramm 2003/04 rundeten den ersten Tag der Tagung ab.
Donnerstag
Der Vormittag bot Workshops zu den Fächergruppen: Humanities, Sprachen, Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, Kaufmännische Fächer
Am Beispiel Sprachen - hier wurden folgende Projekte vorgestellt:
Steinkogler (Abendgymnasium Salzburg) Indien
Hebenstreit (BHAK Zell/See) Videostreaming
Rivero-Toledo (HAK Mödling) Spanisch-Unterricht
Wittner (BG/BRG Zell/See) Poetry
Nachmittags fanden Vorträge statt:
Gramlinger, eLearning Didaktik in unterschiedlichen Kontexten
Strohmeier / Baier, eLecturing und eCommunity-Modelle in der universitären Lehre
Pscheidl-Schubert, SAP Stellenwert des eLearnings bei ERP-Systemen
Freitag
Das Auditorium fand sich in den Workshops ein:
- eLearning und Leistungsüberprüfung
- eLearning und Betriebswirtschaft
- IT-Qualifikationen (einen PowerPoint - Vortrag, den Herr Prof. Dr. Ernst Karner freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, finden Sie hier zum Download)
- Qualitätskriterien für eLearning-Sequenzen
- Arbeitskreis Unterstufe
Im Schlussplenum präsentierten die ClusterleiterInnen ihre erarbeiteten Argumente für eLearning Mehrwert (auszugsweise Aufzählung der Punkte):
Wien
- nicht eintönig, große Informationsdichte
- Selbstkorrektur
- Austausch zwischen LehrerInnen und SchülerInnen
- weniger Papier
- mehr Gruppenarbeiten
- Auslockerung des Unterrichts
- zeit- und ortsunabhängiges Lernen
Steiermark
- größere Aktualität
- Selektion durch SchülerInnen
- besseres Kennenlernen der SchülerInnen
- bessere Qualitätskontrolle
Niederösterreich
- effizienteres Lernen
- größere Methodenvielfalt
- Eigenständigkeit der SchülerInnen
- Bildungsvermittlung statt Wissensvermittlung
- LehrerInnen frei für individuelle Betreuung
- höhere Motivation
- höhere Akzeptanz
Kärnten
- Lernen in der Gruppe
- Hinführen zu neuen Fertigkeiten
Sekundarstufe
- mehr Freiräume im Lernen
- Entspannungsphasen
- entdeckendes Lernen
Salzburg
- intensivere Zusammenarbeit
- mehr Sichtbarkeit für andere SchülerInnen
- zeitunabhängig
- besserer Sprachunterricht (z.B. mit Streaming Video, viele Soundbeispiele)
- Versuche (z.B. Chemie) filmen (Reproduzierbarkeit)
Oberösterreich
- offenes Lernen
- leichterer Zugriff auf Material
- leichtere Unterrichtsvorbereitung
- Kooperation und Teamfähigkeit
Die Tagungsräume waren jederzeit übersichtlich und leicht zu finden, die Pausen zwischen den Programmpunkten wurden zu Meinungsaustausch in entspannter Atmosphäre genutzt. Herr Dr. Dorninger und Hr. Mag. Horschinegg (beide bm:bwk) sowie Frau Mag. Cortolezis-Schlager sowie Frau Mag. Schubert haben die Diskussionen sowie den Tagungsablauf in ausgezeichneter Weise moderiert und begleitet.
Eine willkommene Auflockerung bot uns das Abendprogramm am Donnerstag: Führung durch das Stift Schlägl mit anschließendem Abendessen im Stiftskeller.
Den würdigen Abschluss der Tagung stellte der Besuch des Education Highway in Linz dar. Herr Mag. Knierzinger vom Eduhi und seine MitarbeiterInnen boten uns hier noch einen interessanten und spannenden Einblick in ihre Arbeit.
Wir danken dem Gastgeber, Herrn Direktor Dr. Franz Praher und dem bm:bwk für die interessante und perfekt organisierte Tagung!
Ruth Sattler
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