Mobile Lernformate für den Homo Mobilis
Swiss eLearning Conference zeigt konkrete Anwendungsbeispiele
Ob Smartphones, Tablets oder Netbooks – mobile Endgeräte vereinen praktisch
alle Kommunikationsfunktionen und haben heute mehr Rechenkapazität als ein
Desktop-Computer noch vor einigen Jahren. Längst werden diese Geräte auch für
das Lernen unterwegs genutzt. Beispiele für den erfolgreichen Einsatz mobilen
Lernens in der betrieblichen Weiterbildung präsentiert die Swiss eLearning
Conference (SeLC) am 17. und 18. April 2012, parallel zu den Fachmessen
Personal Swiss und Swiss Professional Learning in Zürich.
Vernetzt und produktiv sein ist ein Gebot längst auch für
das Lernen. Die betriebliche Aus- und Weiterbildung hat diesen Impuls
aufgenommen und bietet zunehmend Angebote für das mobile Lernen an. Dabei sind
die Beispiele so unterschiedlich wie die Branchen, aus denen sie kommen. Die
Swiss eLearning Conference 2012 breitet einen Fächer von konkreten
Anwendungsbeispielen des mobilen Lernens aus und stellt Best-Practice-Beispiele
und Erfahrungen für die Umsetzung im eigenen Unternehmen vor.
Neue Möglichkeiten und Anforderungen für die Mitarbeiter
„Mobile Endgeräte sind heute wohl die wichtigsten Treiber
für Innovationen und Entwicklungen in den Prozessen und Strukturen von
Unternehmen. Sie tragen wesentlich zu ihrer Beschleunigung bei, wirken mit an
neuen Wertschöpfungsprozessen und steigern die betriebliche Effizienz“, erklärt
Dr. Daniel Stoller-Schai, Director, Head E-Learning Services bei der UBS AG und
Leiter des Fachbeirates der Swiss eLearning Conference (SeLC). Da praktisch
alle Aufgaben überall erfüllt werden könnten, entstünden zudem neue Abläufe,
Produkte und Dienstleistungen.
„Die neuen Möglichkeiten geben Unternehmen ganz neue Chancen
und Perspektiven. Sie stellen aber auch neue Anforderungen dar, sowohl für die
betriebliche Bildung, die Informatik dahinter und nicht zuletzt für
Unternehmens- und Lernkultur und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst“,
ergänzt Prof. Dr. Andreas König, Leiter des Zentrums für Neues Lernen an der
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie ebenfalls Leiter des
Fachbeirats der SeLC.
Hochwertiges Programmangebot in neuen Räumen
Zwei Höhepunkte im Konferenzprogramm stehen bereits fest:
Die Keynote-Vorträge des ersten Konferenztages bestreiten Oliver Buchhofer, der
bei Swiss International Air Lines am Aufbau einer E-Learning Plattform für
Piloten beteiligt ist, und Martin Ebner, der als Leiter der Abteilung
Vernetztes Lernen an der TU Graz der Frage nachgeht, inwieweit Smartphones und
Co. Einzug in unsere Lehr- und Lernumgebungen halten werden.
Die Swiss eLearning Conference bezieht in ihrer dritten
Ausgabe neue Räumlichkeiten im Holiday Inn direkt gegenüber der Messe Zürich.
„Die Platzkapazität in der Messe ist einfach begrenzt, zudem bieten die neuen
Räume ideale Rahmenbedingungen, um die interaktiven Elemente der Veranstaltung
umzusetzen“, erläutert Konferenzleiterin Stephanie Füller. So werde es auch in
diesem Jahr wieder die Möglichkeit geben, die Vorträge der Konferenz per
live-Streaming im Netz zu verfolgen und über einen Chat an den Diskussionen der
Konferenz teilzunehmen. Für Vernetzung mit den Messen Personal Swiss und Swiss
Professional Learning ist dennoch gesorgt: Eine Guided Tour bringt am ersten
Konferenztag Interessenten und E-Learning-Anbieter auf der Messe zusammen.
Weitere Informationen sowie das Programm der Konferenz sind
unter
>> www.selc.ch zu finden.