26.03.2003
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Bericht: eContentmanagement-Seminar in Linz am 17. und 18.2.2003
Erfolgreiches Seminar: Präsentationen von eContent und Verfahrensmodellen.
U.a. unter der Mitwirkung von Dr. Rudolf APFLAUER, Mag. Dr. Christian DORNINGER, Mag. Dr. Reinhold HAWLE, Dr. DI Robert KRISTÖFL, DI Michael LÜCKL, Mag. Helmut STEMMER, Mag. Ulrike WINKLER.



e-Content:Management für Bildungsinstitutionen
Protokoll einer Veranstaltung vorn l7~I6 2003, eduhi- Linz
1. Gemäß Tagesordnung haben sich die Content-Initiativen Virtuelle Schule (VS), &Mac226;,Fernunterricht in der Bildung Berufstätiger (FUBB), eteaching in Notebook-Klassen (eteaching), Schulbuch Extra (SBX) &Mac226;,Education Highway 00 (eduhi) und Tiroler Bildungsservice (TIBS) vorgestellt. Die Darstellungen boten einen guten Überblick über bestehende Contentinitiativen im/für das österreichische Schulwesen.
Nicht anwesend waren Vertreter von Aktivitäten wie der L@rnie-Award, die Initiative Promotics zum Thema Business-Sprachen (PIB Salzburg) oder Entwicklungen im tertiären Bildungswesen, die für das Sekundarschulwesen Relevanz haben können (linzer.rechtsstudien; "welearn")
II. Nebenprodukte von Contentinitativen betreffen das elektronische Klassenbuch (Dir. Adam, BORG Graz) oder Entwicklungen zu Contentmanagementsystemen (CMS) und Plattformen. Ebenfalls als Metaentwicklungen könnte ein &Mac226;,Kriterienkatalog für die Beurteilung von Lemsoftware (Scharl, Gottfried, Hager, www.htlw-3) und zwei Foren zur Diskussion von Urheberrechtsfragen www.esfubb.at angesehen werden.
Die Foren mit den Anfragen zum Urheberrecht sollen in eine FAQ-Liste zusammengefasst werden. Daraus resultierend soll bis spätestens September 2003 eine einheitliche Interpretation zum Urheber-und Verwertungsrecht im Schul/Bildungsbereich und eventuelle Schutzmechanismen für Autoren erstellt werden.
III. Herr Narosy von e-LISA stellte zum Begriff ,,Contentmanagement vier Ebenen dar, entlang derer Arbeiten hinsichtlich Aufwand und Allgemeinheit unterschieden werden können: Von e-Unterrichtsvorbereitungen in der Klasse über Austauschmechanismen auf Schulebene zur Ebene der Bildungsservice-Einrichtungen bis zu professionellen (Unterrichtsmittel)Publizisten. Die beiden Parameter Aufwand und ,,Verallgemeinerung steigen mit diesen 4 Ebenen an.
Wesentlich erscheint die Zusammenarbeit zwischen den Ebenen und eine Form deutlich unterscheidbarer Vorgangsweisen (Unterlage wurde ausgegeben).
1V. Rahmenregelung 1 Begriffe: Bei der Definition einer praktikablen Einheit eines eContents für Rahmenregelungen: Als kleinste Einheit wurde ein ,&Mac226;Learning-Object (Dauer, Umfang ?) definiert, dann kämen spezielle Lernmodule (Lernspiel, Planspiel, Simulation) und schließlich Weblektionen, die eine Unterrichtssequenz (didaktisch aufbereitete längere Einheit für 3-4 Wochen Unterrichtstätigkeit) begleitet. Parallel dazu wären interaktive Tests und elektronische Abfragen (Webquests) zu definieren. Die Expertengruppe wird gebeten, die Begriffe mit Leben zu erfüllen.
V. Rahmenregelung II Metadaten: Dr. Kristöfl stellt das Metadatensystem des Portals www.bildung.at vor und beschreibt die Metadatenspezifikation (Learning Object Metadata), die sich nach 16 gegenstandsbezogenen Lemfeldern in einer zweiten Ebene an die Schulbuchklassifikation anlehnt. Die Einhaltung der Begrifflichkeiten der Metadatenspezifikation ist für die Contentinitiativen verpflichtend. Genaue Spezifikationen wurden ausgegeben.
VI. Rahmenregelung III Qualitätsmanagement für die eContenterstellung: Die Gruppe der Experten wird im März eine Regelung für die Qualitätssicherung der eContent-lnhalte erstellen: So wird eine Darstellung der gemeinsamen Portalserviceleistungen (im Verbund mit den Bildungsservern) vor allem eduhi und TIBS, ein Bereitstellungsmanagement für die e-Inhalte sowie ein Verfahren für die Qualitätssicherung (Gütesiegel, Autorisierung, u.a.) vorschlagen.
Eine Expertenbegutachtung innerhalb der über das Bildungsportal autorisierten Initiativgruppen (siehe Pkt.I) ist angedacht. In Fragen der Qualitätssicherung soll ein Arbeitsprocedere eingehalten werden (Vorschlag P.Lorenz-FUBB).
VII. Rahmenregelung IV Abgeltung: Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig über eine fixe, über längere Zeit gültige, einheitliche und transparente Abgeltungsregelung von Contentproduzenten ausserhalb der Verlagstätigkeit.
Folgende Regelungen wurden ins Auge geflisst:
VII. 1. Höhe der Abgeltung:
Entweder als pauschale Bearbeitungsabgeltung eines Lernobjektes (Dauer: ca. 25 min Konzeption für eine Unterrichtseinheit gemäß Stundenplan) Höhe: 300 bis 500 Euro (je nach Qualität)
Oder als themen- bzw. gegenstandsbezogener Jahresauftrag (includiert eine Wartung) in der Höhe von 2200 bis 3600 Euro (in Ausnahmefällen höher).
Bei beiden Entwicklungsarbeiten ist klarzulegen, dass Parallelentwicklungen tunlichst zu vermeiden sind. Daher hat bei jeden neuen Thema bzw. Gegenstand eine Recherche zu erfolgen, wie weit diese Bereiche bereits in den gängigen österreichischen Bildungsservern aufbereitet sind.
Für spezielle Projekte (Streaming Video, Contentmanagement etc.) ist ein Genehmigungsvorgang einer Überblick bewahrenden Instanz (e-learning-Austria gem. mit eduhi) notwendig.
Die Tätigkeit des ,,Scoutings (Aufsuchen und Aufbereiten von nutzbarem Material im Web) ist ebenfalls zu beachten und (mit geringeren) Sätzen zu dotieren.
Um einen finanziellen Überblick zu bewahren, müssten Anträge an einer Stelle eingereicht werden (angeboten hat sich die lT4education GesmbH., Dr. Karner).
VIII. Kaufmännische Begleitmaßnahmen zur Abgeltung: Parallel zur Definition der
Abgeltungsregelung ist eine möglichst praxisnahe Klärung von Fragen der Art des
Anstellungsverhältnisses (Werkvertrag, freier Dienstvertrag, Leistungsaustauschvertrag mit einer Firma oder Personengesellschaft) von Autoren zu leisten und Hinweise zur Selbstversicherung bzw. Selbstversteuerung zu geben (Experten: Mag. Knierzinger, Dr. Karner).
IX. Zeitplan für weitere Aktivitäten:
1. Besprechung der Expertengruppe (eduhi, e-leaming Austria, Portal,..): 11.3.03, bm:bwk, Wien (bei Abt.III/3, 1010 Teinfaltstrasse 8). Aufgabe: Ausarbeitung eines Vorschlages zum
Bereitstellungsmanagement, zu Portalserviceleistungen und einem QM-Konzept für die
Contenterstelhmg (Bitte FUBB-Erfahrungen berücksichtigen).
2. Konferenz der Initiativgruppen (wie unter 1 genannt): 6.5.03,10 Uhr, eduhi, Linz (Hafenstr.)
Diskussion der obigen Ausarbeitungen, Fixierung aller oben beschriebenen Rahmenregelungen.
Sinnvoll wäre bei dieser Gelegenheit auch das Weitertreiben der Zusammenfassung urheberrechtlicher Regelungen.
3. e-Contentfestival: Als Marktplatz, Vorführung und Prämierung wird ein jährliches abwechselnd in OÖ und Tirol stattfindendes Content-Festival vorgeschlagen.
Erster Terminvorschlag: Ende März 2004, eduhi, Linz und Ende März 2005, Hall/Tirol.
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