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Teil 1 Sehen und Sehgewohnheiten
- Ein paar Worte zur Wahrnehmung, die ja von Lebewesen zu Lebewesen völlig unterschiedlich ist, sollte den Vortrag einleiten. Uns Menschen steht ein ziemlich begrenztes Spektrum zur Verfügung, während andere Lebewesen z.B. Infrarot sehen können oder andere, uns nicht gegebene, Fähigkeiten der Wahrnehmung entwickelt haben. So wie es zeitlich unterschiedliches Erleben gibt, besteht auch optisch völlig unterschiedliche Wahrnehmung. Hier wäre ein kurzer Ausflug in die Physik und/oder Psychologie möglich.
- Eine Anleihe bei der Biologie bietet uns die Schilderung der Funktion des Auges, eine schematische Darstellung wird in der Präsentation angeboten.
- „Alle Chinesen sehen gleich aus“. Dort, wo man an den Anblick exotischer Menschen nicht gewöhnt ist, werden diese oft als einander sehr ähnlich empfunden. Dies zeigt uns, wie sehr unser Seh-Empfinden von (Seh-)Gewohnheiten abhängt. Hier empfehle ich einen kurzen „Ausflug“ in die Genetik (Basis z.B.: „Herkunft und Geschichte des Menschen“ von Steve Olson) und Aufzeigen von „Verwandschaften“ zwischen den Repräsentanten verschiedener ethnischer Gruppen. Dieser Teil des Vortrags ist auch sehr gut als „Schulung zur Toleranz“ einzubauen.
- Daran anschließend eine Diskussion über Schönheit – zuerst anhand von heutigen Schönheitsidealen im Vergleich zu unbekannten Gesichtern, die bei genauer Betrachtung durchaus ebenso schön sind, aber wegen der fehlenden Präsenz in den Medien eben nicht als so schön empfunden werden wie die Gesichter, die häufig durch Medien wie Magazine, Fernsehen, Film verbreitet werden. Der Vergleich mit Schönheitsidealen früherer bis sehr lange zurückliegender Zeiten bietet einen weiteren Anlass zur Diskussion unter den SchülerInnen, die sich in meiner Erfahrung übrigens gerade bei diesem Thema sehr lebendig entwickelt hat.
- Das Auge betrügen – hier leiten wir über zu optischen Täuschungen, was wieder die Gebiete Mathematik oder Psychologie mit einbeziehen könnte.
- Formen und Farben bereitet uns mit Hinweisen auf Seh-Empfindungen auf den zweiten Teil des Vortrags vor.
Teil 2 Gestaltung
- Vom Punkt über die Linie und Fläche zum Körper – hier erklären wir die einfachsten Grundelemente der Gestaltung und geben den SchülerInnen anhand von unterhaltsamen Übungen die Möglichkeit, selber Erfahrung mit diesen Gestaltungselementen zu sammeln.
- Über eine kurze Wiederholung der Kapitel „Schriften“ und „Farbe“, die bereits im Vortrag „Kommunikation“ behandelt wurden, führt der Vortrag zu den Kompositionsarten, die die SchülerInnen nicht nur an Beispielen von Werken alter Meister, sondern auch wieder anhand von Übungen näher kennenlernen. Hier findet sich als fächerübergreifender Aspekt eine Verbindung zur Kunstgeschichte und / oder Geschichte.
- Mit Erklärungen zu Bildaufbau und logischen Bildfolgen wiederholen wir nicht nur das Kapitel „Bildgestaltung“ aus dem Vortrag „Kommunikation“, sondern lernen neue Aspekte der Gestaltung kennen.
- Layout: hier zeigen wir mit Hilfe eines leeren A4-Blatts, was auch die PowerPoint – Präsentation vorführt, nämlich das Geheimnis der Teilung. Teilungsraster schränken unsere Gestaltungsfreiheit in keiner Weise ein, vielmehr geben sie uns durch das Einbringen von Ordnung und System große erweiterte Freiheiten bei der Gestaltung unserer Publikationen, sei es im Bereich Print oder Web. Dieses Kapitel könnte durch Demonstration von Magazinen und / oder Websites komplettiert werden.
Teil 3 – Design gestern und heute
- Funktion und Design: als Abschluss unseres Vortrags hier ein Kapitel, das eher zur „Unrterhaltung“ dient und zum Bewusstmachen von Design in unserem täglichen Umgang. Hier beweisen wir, dass Design dort von selbst optimiert ist, wo es der Funktion zur Gänze untergeordnet ist. Beispiele: archäologische Artefakte, Segelschiffe, Hammerschmieden oder alte Mühlen.
- Design im Alltag. Dass wir von Design umgeben sind, zeigen wir in diesem Abschnitt anhand von so alltäglichen Gegenständen wie Büroklammern, Wäscheklammern oder Besteck. Hier geht es nur darum, das bewusste Sehen zu fördern.
- Design zeitlos: über einen Ausflug in das Industriedesign anhand eines konkreten Beispiels (Entwicklung eines Sessel von 1956 bis 1993) über das zeitlose Design von Feuerzeugen bis zu Manner Schnitten führen die Bilder, die vom Vortragenden natürlich beliebig ergänzt werden können.
- Zum Abschluss noch ein Einwand zum überprüfen eines Vorurteils: kann man Design und dessen Qualität bestimmten Nationalitäten zuordnen? Hier könnte sich nochmals eine interessante Diskussion entwickeln und das Material könnte vom Vortragenden noch beliebig erweitert werden.
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